Mein neues Dendrobatenbecken
- Donnydarko
- Mitglied
- Beiträge: 806
- Registriert: So, 11.02.2007 20:47
- Wohnort: Berlin
Ich finde es immer wieder interessant, wie manche Leute die Terrarien "viel" zu sauber halten...
Keime müssen nicht unbedingt schädlich sein... Weiße Asseln, Regenwürmer und andere Insekten werden das Becken (wenn damit geimpft) schon "sauber" halten...
In einem gut funktionierenden Terrarium muss der Boden eigentlich nie getauscht werden...
Pflanzen sterben, insekten fressen die toten Pflanzen, Pflanzen kommen neu... so einen kleinen Kreislauf kann man im Terrarium schon hinbekommen.. Klappt zumindest bei mir auch..
ZB. gibt es haufenweise gute Bodenmilben die auch im boden für Ordnung sorgen und von ganz alleine kommen, also der boden muss LEBEN...
Ich finde dieses Becken sehr schön, besonders der halbe Baum
Gute Arbeit!
Keime müssen nicht unbedingt schädlich sein... Weiße Asseln, Regenwürmer und andere Insekten werden das Becken (wenn damit geimpft) schon "sauber" halten...
In einem gut funktionierenden Terrarium muss der Boden eigentlich nie getauscht werden...
Pflanzen sterben, insekten fressen die toten Pflanzen, Pflanzen kommen neu... so einen kleinen Kreislauf kann man im Terrarium schon hinbekommen.. Klappt zumindest bei mir auch..
ZB. gibt es haufenweise gute Bodenmilben die auch im boden für Ordnung sorgen und von ganz alleine kommen, also der boden muss LEBEN...
Ich finde dieses Becken sehr schön, besonders der halbe Baum

- Donnydarko
- Mitglied
- Beiträge: 806
- Registriert: So, 11.02.2007 20:47
- Wohnort: Berlin
Ich habe früher immer mit der Bauschaummethode gearbeitet.
Das Problem dabei ist, wird es mit einem Bachlauf versehen, gedeien die
meisten Pflanzen nicht, da es zu nass wird.
Leider wuchsen bei mir nur noch Jaffamoos und einige Unterwasserpflanzen die sodann emers gehalten wurden.
Das Eichholz und co. vegammeln leider ebenfalls sehr schnell dort drinne.
Technisch gesehen weist mein neustes Becken einige Besonderheiten auf.
Das komplette Becken, selbst der Zuschnitt sind selbst gemacht.
Becken mit diesen Abmessungen kann man nicht von der Stange kaufen.
Bodenplatte und Rück-wie Seitenwand sind 12mm stark.
Das Terrarium kann in der Mitte im Falle eines Umzugs ganz leicht quer durchtrennt werden, durch eine 5mm breite Silikonnaht.
Es ist Drosophilasicher, da feinmaschige Gaze verwendet wurde.
2 x Entlüftungsstreifen a 12cm.
Türen sind höhenverstellbar zwecks Abdichtung ( Beachte Kaminlüftung )
HQI - Beleuchtung 150 Watt (elektronische Dimmung )
2 x 38 Watt Sonnenauf-und Untergangssimulation mit UV A u B Strahlung( gesteuert )
1 x 24 Watt T5 Blaulicht ( 20.000 K zur Abmischung des Lichtspektrums )
3x 35 Watt Hallogenniedervolt ( Infrarotstrahlung, betonung im 500-600nm Bereich )
1x 500 Watt Glühfadenhallogenlampe ( Infrarot a und b )
Phasengesteuerte Mondlichtsimulation ( gesteuert )
Beheizte Kaminlüftung gegen beschlagene Scheiben ( gesteuert )
Mehrere unabhängig zu steuernde Heizschlangen ( gesteuert )
Beregnungsanlage ( gesteuert )
Ultraschallvernebler ( gesteuert )
Gewitterwind ( geteuert )
Der Boden verfügt über einen Ablauf. Als Drainage verwende ich Blähton,
der Oberbau ist Kokus. Die Rückwand besteht aus Styropor mit Modelliertorf. Der Baum ist künstlich.
Die Bepflanzung ist dagegen ( zur Sicherheit ) teilweise nur vorläufig, da die Meß und Regelcomputer noch nicht 100%ig aufeinander abgestimmt sind.
Die Temperatur steigt von nachts ca. 20 Grad auf bis ca 39 Grad an der wärmsten Stelle an. Nach der Mittagsgewittersimulation fällt die Temp. sodann auf 23 Grad ab.
Die Luftfeuchtigkeit wird von 65% bis 92% je nach Tageszeit gesteuert.
Max. Beleuchtungsenergie kurzzeitig 80.000 Lux gemessen mit dem Belichtungsmesser direkt unter dem Glas.
Brenner : Osram TS ca. 8.000 Kelvin T5 Blaulicht, so wird das Gesamtbild etwa 10.000 Kelvin ergeben und ist damit dem Sonnenlicht sehr ähnlich.
Ich habe ganz bewusst auf " Warmtonberieselung " wie sonst üblich verzichtet.
Viele Bromelien und Tyllandsien fangen an sich unter dem Brenner zum Lichtschutz rot zu färben.
Ich habe einiges der Technik selbst löten müssen, im Fachhandel fand ich leider nicht das was ich haben wollte.
Zum Glück konnte ich einiges aus dem Meerwasserbereich verwenden, sonst wäre das Ganze für mich so richtig teuer geworden.....
Das Beregnungswasser wird mittels Umkehrosmose mit nachgeschaltetem Mischbettfilter ( Ionenaustauscher ) gewonnen.
Der Bachlauf hat einen eigenen kleinen Wasserkreislauf.
Ich versuche so den Infektionsdruck möglichst gering zu halten.
Arbeitszeit bisher ca. 120 Stunden !! ( weil so gut wie nichts auf Anhieb funktionieren wollte )
Dafür habe ich aber jetzt genau das was ich wollte. ( Türen sind Weißglas )usw.
Ich hoffe es gefällt euch.
Kretik ist erwünscht !
Das Problem dabei ist, wird es mit einem Bachlauf versehen, gedeien die
meisten Pflanzen nicht, da es zu nass wird.
Leider wuchsen bei mir nur noch Jaffamoos und einige Unterwasserpflanzen die sodann emers gehalten wurden.
Das Eichholz und co. vegammeln leider ebenfalls sehr schnell dort drinne.
Technisch gesehen weist mein neustes Becken einige Besonderheiten auf.
Das komplette Becken, selbst der Zuschnitt sind selbst gemacht.
Becken mit diesen Abmessungen kann man nicht von der Stange kaufen.
Bodenplatte und Rück-wie Seitenwand sind 12mm stark.
Das Terrarium kann in der Mitte im Falle eines Umzugs ganz leicht quer durchtrennt werden, durch eine 5mm breite Silikonnaht.
Es ist Drosophilasicher, da feinmaschige Gaze verwendet wurde.
2 x Entlüftungsstreifen a 12cm.
Türen sind höhenverstellbar zwecks Abdichtung ( Beachte Kaminlüftung )
HQI - Beleuchtung 150 Watt (elektronische Dimmung )
2 x 38 Watt Sonnenauf-und Untergangssimulation mit UV A u B Strahlung( gesteuert )
1 x 24 Watt T5 Blaulicht ( 20.000 K zur Abmischung des Lichtspektrums )
3x 35 Watt Hallogenniedervolt ( Infrarotstrahlung, betonung im 500-600nm Bereich )
1x 500 Watt Glühfadenhallogenlampe ( Infrarot a und b )
Phasengesteuerte Mondlichtsimulation ( gesteuert )
Beheizte Kaminlüftung gegen beschlagene Scheiben ( gesteuert )
Mehrere unabhängig zu steuernde Heizschlangen ( gesteuert )
Beregnungsanlage ( gesteuert )
Ultraschallvernebler ( gesteuert )
Gewitterwind ( geteuert )
Der Boden verfügt über einen Ablauf. Als Drainage verwende ich Blähton,
der Oberbau ist Kokus. Die Rückwand besteht aus Styropor mit Modelliertorf. Der Baum ist künstlich.
Die Bepflanzung ist dagegen ( zur Sicherheit ) teilweise nur vorläufig, da die Meß und Regelcomputer noch nicht 100%ig aufeinander abgestimmt sind.
Die Temperatur steigt von nachts ca. 20 Grad auf bis ca 39 Grad an der wärmsten Stelle an. Nach der Mittagsgewittersimulation fällt die Temp. sodann auf 23 Grad ab.
Die Luftfeuchtigkeit wird von 65% bis 92% je nach Tageszeit gesteuert.
Max. Beleuchtungsenergie kurzzeitig 80.000 Lux gemessen mit dem Belichtungsmesser direkt unter dem Glas.
Brenner : Osram TS ca. 8.000 Kelvin T5 Blaulicht, so wird das Gesamtbild etwa 10.000 Kelvin ergeben und ist damit dem Sonnenlicht sehr ähnlich.
Ich habe ganz bewusst auf " Warmtonberieselung " wie sonst üblich verzichtet.
Viele Bromelien und Tyllandsien fangen an sich unter dem Brenner zum Lichtschutz rot zu färben.
Ich habe einiges der Technik selbst löten müssen, im Fachhandel fand ich leider nicht das was ich haben wollte.
Zum Glück konnte ich einiges aus dem Meerwasserbereich verwenden, sonst wäre das Ganze für mich so richtig teuer geworden.....
Das Beregnungswasser wird mittels Umkehrosmose mit nachgeschaltetem Mischbettfilter ( Ionenaustauscher ) gewonnen.
Der Bachlauf hat einen eigenen kleinen Wasserkreislauf.
Ich versuche so den Infektionsdruck möglichst gering zu halten.
Arbeitszeit bisher ca. 120 Stunden !! ( weil so gut wie nichts auf Anhieb funktionieren wollte )
Dafür habe ich aber jetzt genau das was ich wollte. ( Türen sind Weißglas )usw.
Ich hoffe es gefällt euch.
Kretik ist erwünscht !
Zuletzt geändert von Frank D. am Fr, 04.02.2011 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
- Donnydarko
- Mitglied
- Beiträge: 806
- Registriert: So, 11.02.2007 20:47
- Wohnort: Berlin
Also die Färberfrösche und Dendobaten wenn ich mir so Bücher anschaue, sehen immer aus wie winzige verkleidete Menschen. Jedenfalls wirken die so psychologisch auf mich. So zerbrechlich und empfindlich.
Nun habe ich gelesen, dass sie auch Körpersprache und Lautsprache haben sollen.
Mich würde mal interessieren, ob diese Frösche auch den Pfleger wahrnehmen, ihn sehen können, reagieren, an die Scheibe kommen, betteln oder etwas lernen können?
Gruss Donny
Nun habe ich gelesen, dass sie auch Körpersprache und Lautsprache haben sollen.
Mich würde mal interessieren, ob diese Frösche auch den Pfleger wahrnehmen, ihn sehen können, reagieren, an die Scheibe kommen, betteln oder etwas lernen können?
Gruss Donny
@Donny
Das sie zerbrechlich sind stimmt schon, wenn Du allerdings einmal siehst wie rauh sie miteinander umgehen können, wärst Du überrascht !
Nicht selten kommt es in den Anlagen zu regelrechten Überfällen der Paare untereinander, wo dann auch schon einmal ein Nebenbuhler gewürgt und ertränkt wird.
Interessant ist dagegen das Brutverhalten der Dendrobaten. Die Männchen kümmern sich um den Laich indem sie ihn bewachen und bewässern. Die Quappen werden anschließend auf dem Rücken getragen und zu einer Pfütze gebracht.
Mich erfreut das Singen der Männchen, besonders der Phillobaten.
Es erinnert an einen Kanarienvogel.
Die Tiere sind sehr weit entwickelt, mit Rana nicht vergleichbar.
Sie erkennen den Pfleger ähnlich wie Dich die Hera.
Wenn man ihr Verhalten studiert, stellt man fest, dass ihr Verhalten komplex ist. Sie haben Reviere, sie bilden Gruppen um andere Tiere regelrecht zu überfallen, extreme Brutpflege stellenweise ähnlich der vieler Vögel.
Aber das tolle ist, dass man dies alles vom Sessel aus im Wohnzimmer beobachten kann.
Ein kleiner Beigeschmack sind allerdings die Fruchtfliegen im morgendlichen Kaffee !
Das sie zerbrechlich sind stimmt schon, wenn Du allerdings einmal siehst wie rauh sie miteinander umgehen können, wärst Du überrascht !
Nicht selten kommt es in den Anlagen zu regelrechten Überfällen der Paare untereinander, wo dann auch schon einmal ein Nebenbuhler gewürgt und ertränkt wird.
Interessant ist dagegen das Brutverhalten der Dendrobaten. Die Männchen kümmern sich um den Laich indem sie ihn bewachen und bewässern. Die Quappen werden anschließend auf dem Rücken getragen und zu einer Pfütze gebracht.
Mich erfreut das Singen der Männchen, besonders der Phillobaten.
Es erinnert an einen Kanarienvogel.
Die Tiere sind sehr weit entwickelt, mit Rana nicht vergleichbar.
Sie erkennen den Pfleger ähnlich wie Dich die Hera.
Wenn man ihr Verhalten studiert, stellt man fest, dass ihr Verhalten komplex ist. Sie haben Reviere, sie bilden Gruppen um andere Tiere regelrecht zu überfallen, extreme Brutpflege stellenweise ähnlich der vieler Vögel.
Aber das tolle ist, dass man dies alles vom Sessel aus im Wohnzimmer beobachten kann.
Ein kleiner Beigeschmack sind allerdings die Fruchtfliegen im morgendlichen Kaffee !
@Baumhölenkrötenlaubfrosch
Es ist überhaupt ruhig geworden um die Dendrobatiden.
Der " Pilz " hat eben zugeschlagen. Die andere Sache ist das Leitungswasser besonders im Kölner-Raum.
Die Energiekosten wirken sich ebenfalls negativ auf die Haltung aus.
Es ist sehr schade, denn fast alle Tiere die in Deutschland gehalten werden, sind dank der Meldepflicht doch Nachzuchten.
Außerdem ist doch ein Regenwaldterrarium ein wirklich erstklassiger Zimmerschmuck. Wenn ich sehe was da sonst so alles in Terrarien gehalten wird ?...igitt....
Vielleicht liegt es auch am mittlerweile ziemlich hohen Anschaffungspreis der Frösche.
Wenn ich sehe, dass Dendrobates tinctorius azureus in der Tierhandlung stellenweise über 100 Euro pro Stück kosten soll ?
Es ist überhaupt ruhig geworden um die Dendrobatiden.
Der " Pilz " hat eben zugeschlagen. Die andere Sache ist das Leitungswasser besonders im Kölner-Raum.
Die Energiekosten wirken sich ebenfalls negativ auf die Haltung aus.
Es ist sehr schade, denn fast alle Tiere die in Deutschland gehalten werden, sind dank der Meldepflicht doch Nachzuchten.
Außerdem ist doch ein Regenwaldterrarium ein wirklich erstklassiger Zimmerschmuck. Wenn ich sehe was da sonst so alles in Terrarien gehalten wird ?...igitt....
Vielleicht liegt es auch am mittlerweile ziemlich hohen Anschaffungspreis der Frösche.
Wenn ich sehe, dass Dendrobates tinctorius azureus in der Tierhandlung stellenweise über 100 Euro pro Stück kosten soll ?
- Donnydarko
- Mitglied
- Beiträge: 806
- Registriert: So, 11.02.2007 20:47
- Wohnort: Berlin
Das ist sehr interessant mit diesen kleinen Wesen. Führen richtigen Bandenkrieg. Bei meinen Jung-Seefröschen ist auch Mobbing im Spiel. Der Schwärzling wurde gemobbt und gebissen, als er sich Futter nahm. Es sah so aus, als ob alle sich gegen ihn verschworen hätten. Da mußte ich eingreifen, denn ich bin interessiert ihn zu behalten. Mal sehen, ob er die melanistischen Farbtöne verliert, ob er sich nur schwarz geärgert hat, oder ob er wirklich so ist. Ich füttere ihn immer extra. Er sitzt nie mit den anderen, immer versteckt und abseits. Er hat sich aber erholt, seitdem ich eingegriffen habe, sondern wäre er verkümmert.
Die jungen Frösche springen mich an wenn ich mit dem Futter komme. Sie benehmen sich wie kleine Raubtiere, Biester. Ich nehme grundsätzlich den Futterstab, sie sollen sich gar nicht erst an die Hand gewöhnen, denn sonst beißen sie jedes Mal in die Finger und ich könnte keine Fotos und Portraits mehr mit ihnen machen. Wegen soetwas ist schon mal die Kamera kaputtgeganen.
Die Elterntiere dagegen sind sehr friedvoll und vertragen sich gut.
Unser Reptiliengeschäft hier hat keine Dendrobaten. Meistens gibt es Schlangen und Echsen. Meine Schlange ist auch schon 19 Jahre alt. braucht nicht viel Aufwand. Ist eine pflegeleichte California Kingsnake. Sie hat eine Kunststoffhöhle und Rindenspreu als Bodengrund. Sie ist nur abends aktiv und für das Alter noch ganz gut in Schuß sagte der Tierarzt. Nur Chreme für die Häutung am Kopf und eine Spritze brauchte sie einmal. Ich muß sie vor der Häutung immer lauwarm baden und eincremen. Sie ist zickig und läßt sich nicht gerne eincremen.
Ja ich denke dass so ein Regenwaldterrarium erhebliche Stromkosten frißt. Ich weiß dass die Frösche ihr Gift im Terrarium verlieren, außer der Phyllobates terribilis, der soll wohl auch noch im Terrarium giftig bleiben. Diesen giftigsten Frosch der Welt hatte ich in einer Froschausstellung in den USA gesehen zusammen mit blauen Pfeilgiftfröschen. Die waren sehr winzig. Die Terrarien waren mit ein paar Ästen und einigen Bromelien ausgestattet, ansonsten viel Moos. Die kleinen hüpften lebhaft herum.
Mich wundert das die Hautgifte gegen den Pilz die Frösche keine Abwehrreaktion haben. Das ist auch eigenartig. Verstehe ebenfalls nicht wie soetwas im Terrarium passieren kann.
Na jedenfalls gibts hier bei uns keine Wasserqualitätsprobleme. Das Berliner Grundwasser ist von erstklassiger Qualität.
Kannst du in dem Becken auch Atelopes Kröten pflegen. Die sehen auch sehr attraktiv aus und kommen aus den gleichen Gebieten wie Pfeilgiftfrösche.
Gruss Donny
Die jungen Frösche springen mich an wenn ich mit dem Futter komme. Sie benehmen sich wie kleine Raubtiere, Biester. Ich nehme grundsätzlich den Futterstab, sie sollen sich gar nicht erst an die Hand gewöhnen, denn sonst beißen sie jedes Mal in die Finger und ich könnte keine Fotos und Portraits mehr mit ihnen machen. Wegen soetwas ist schon mal die Kamera kaputtgeganen.
Die Elterntiere dagegen sind sehr friedvoll und vertragen sich gut.
Unser Reptiliengeschäft hier hat keine Dendrobaten. Meistens gibt es Schlangen und Echsen. Meine Schlange ist auch schon 19 Jahre alt. braucht nicht viel Aufwand. Ist eine pflegeleichte California Kingsnake. Sie hat eine Kunststoffhöhle und Rindenspreu als Bodengrund. Sie ist nur abends aktiv und für das Alter noch ganz gut in Schuß sagte der Tierarzt. Nur Chreme für die Häutung am Kopf und eine Spritze brauchte sie einmal. Ich muß sie vor der Häutung immer lauwarm baden und eincremen. Sie ist zickig und läßt sich nicht gerne eincremen.
Ja ich denke dass so ein Regenwaldterrarium erhebliche Stromkosten frißt. Ich weiß dass die Frösche ihr Gift im Terrarium verlieren, außer der Phyllobates terribilis, der soll wohl auch noch im Terrarium giftig bleiben. Diesen giftigsten Frosch der Welt hatte ich in einer Froschausstellung in den USA gesehen zusammen mit blauen Pfeilgiftfröschen. Die waren sehr winzig. Die Terrarien waren mit ein paar Ästen und einigen Bromelien ausgestattet, ansonsten viel Moos. Die kleinen hüpften lebhaft herum.
Mich wundert das die Hautgifte gegen den Pilz die Frösche keine Abwehrreaktion haben. Das ist auch eigenartig. Verstehe ebenfalls nicht wie soetwas im Terrarium passieren kann.
Na jedenfalls gibts hier bei uns keine Wasserqualitätsprobleme. Das Berliner Grundwasser ist von erstklassiger Qualität.
Kannst du in dem Becken auch Atelopes Kröten pflegen. Die sehen auch sehr attraktiv aus und kommen aus den gleichen Gebieten wie Pfeilgiftfrösche.
Gruss Donny
Hallo Zusammen,
@Frank D
Das stimmt Dendrobaten legen eine sehr besondere Brutpflege an den Tag. Da wir ja hier in einem Forum für einheimische Amphibien schreiben, muss ich natürlich in dem Zusammenhang noch die Geburtshelferkröte erwähnen, sie betreibt nämlich auch eine interessante Brutpflege.
Dann gäbs da noch pipa pipa, bei dieser Kröte wachsen die Eier in die Haut des Weibchens ein und schlüpfen dann als kleine Fröschen aus dem Rücken des Weibchen heraus . Am Interessantesten fand ich allerdings den Magerbrüterfrosch, aber der ist ja leider ausgestorben...
Mit was fütterst du deine Tiere so? Ich hab hier noch einen Link. Die bieten sehr viele unterschiedliche Futtertiere in Kleinstgröße an, vielleicht interessiert es dich ja: http://www.terra-jungle.de/
@DD
Auch Phyllobates Terribilis verliert in Gefangenschaft sein Giftigkeit. Man vermutet, dass er sein Gift aus den Futtertieren bildet, die er in der Natur fängt.
Mfg
@Frank D
Das stimmt Dendrobaten legen eine sehr besondere Brutpflege an den Tag. Da wir ja hier in einem Forum für einheimische Amphibien schreiben, muss ich natürlich in dem Zusammenhang noch die Geburtshelferkröte erwähnen, sie betreibt nämlich auch eine interessante Brutpflege.

Dann gäbs da noch pipa pipa, bei dieser Kröte wachsen die Eier in die Haut des Weibchens ein und schlüpfen dann als kleine Fröschen aus dem Rücken des Weibchen heraus . Am Interessantesten fand ich allerdings den Magerbrüterfrosch, aber der ist ja leider ausgestorben...
Mit was fütterst du deine Tiere so? Ich hab hier noch einen Link. Die bieten sehr viele unterschiedliche Futtertiere in Kleinstgröße an, vielleicht interessiert es dich ja: http://www.terra-jungle.de/
@DD
Auch Phyllobates Terribilis verliert in Gefangenschaft sein Giftigkeit. Man vermutet, dass er sein Gift aus den Futtertieren bildet, die er in der Natur fängt.
Mfg