Ja jetzt passt es, danke

hatte schon geschaut, ob ich das ändern kann, hab es aber nicht gefunden.
Alfred ist wieder aufgetaucht, war Montag nach der Arbeit am Teich, da war er noch nicht da, als ich aus meinem Gemüsegarten zurückkam muss er gerade angekommen sein. Er saß genau gegenüber vom Seefrosch und bäffte ihn an. Dann haben sie sich gekloppt und jetzt das spannende:
Eine etwa 40cm Ringelnatter stürzte sich in das Knäuel und es sah schon so aus als ob sie einen der beiden gebissen hat, sie sprangen kurz auseinander sahen etwas perplex aus und sofort ging es weiter.
Die Schlange wurde einfach ignoriert bzw. weggetreten. Nach dem die Fronten so weit geklärt waren schwamm jeder auf seinen Platz und es wurde vorerst ruhig.
Die Folgenacht war glaube ich eine der lautestesten und ausdauerndsten überhaupt bisher, da konnte ich tatsächlich auch kaum schlafen und bin von meinem Gartenschlafplatz ins Schlafzimmer gewandert. Allerdings waren in der Nacht auch Siebenschläfer und Marder (oder Waschbär) sehr aktiv und laut.
Gestern waren sage und schreibe 5 Ringelnattern im Teich, eine sieht wirklich wunderschön aus, sie hat eine Kreuzmusterung und ist sehr hell, habe sie bereits vor ein paar Tagen schon mal gesehen. Diese habe ich auch beobachtet wie sie eine Kaulquappe fing, damit ans Ufer schwamm und sie hinunterwürgte, die Schlange ist noch recht klein, die Kaulquappe echt eine Aufgabe.
Langsam wird es aber echt unheimlich bei so vielen Schlangen, habe nun auch ihren Rückzugsort gefunden, es ist nicht der Totholzhaufen, sondern eine große, ausgehölte Wurzel, die ich an den Hang etwa 1m unterhalb des Teiches gelegt hatte.
Jedoch haben wir eher Jungtiere, erst eine wirklich Große war da. Auch ganz winzige sind dabei.
Die Frösche sind jetzt richtig zahm, die Kleinen mehr als die Großen. Man kann sie anfassen, sie sitzen überall auf dem Weg und springen fleißig umher. Trotzdessen sind sie sehr, sehr aufmerksam die Ringelnattern werden meist früh bemerkt, dann bleiben sie still sitzen, erst wenn die Schlange etwa 20cm entfernt ist springen sie weg, oft ans Ufer auf die Steinplatten, nicht ins Wasser. Scheint als meiden die Ringelnattern das "offene Gelände" und die Frösche wissen das.
Wenn die Schlangen dann nach einer Weile merken, dass sie die Frösche nicht kriegen gehen sie unter Wasser auf Jagd. Man sieht immer wie sich die Wasserpflanzen bewegen und wölben.
Im übrigen sind die Ringelnattern gar nicht so scheu, habe eine mal mit der Hand berührt, sie hat dann so lustig geschaut, was da für ein "Tier" an ihr rumfummelt, aber abgehauen ist sie erst als ich mich ruckartig bewegt habe.
Grasfroschquappen werden jetzt merklich weniger, denke es sind viele Landgänger unterwegs, im angrenzenden Beerenbeet waren 2, im Kellerabgang habe ich mehrere rausgesammelt und Bretter zum rausklettern reingelegt. Teichfroschquappen habe ich bisher keine entdecken können, geschlüpft waren aber definitiv einige, mal sehen ob wir Nachwuchs bekommen werden.