Forscher der Universität Basel konnten nachweisen, dass einheimische Arten wie Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte stark unter der Zunahme der Wasserfrösche leiden. Die Wasserfrösche haben sich in Mitteleuropa in den letzten zwanzig Jahren stark ausgebreitet.
Diskutiert wir auch das gezielte eingreifen von Naturschützer um den Einfluss invasiver Arten zu verringern.
Hier geht's zum Artikel: https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/U ... Arten.html
"Invasive Wasserfrösche zu dominant für einheimische Arten"
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Re: "Invasive Wasserfrösche zu dominant für einheimische Arten"
Hallo,
interessant... jetzt ist es also bewiesen.
Besonders wichtig wäre es die periodisch trockenfallenden Gewässer zu erhalten, an diesen sind Wasserfrösche tatsächlich sehr selten.
MfG
interessant... jetzt ist es also bewiesen.
Besonders wichtig wäre es die periodisch trockenfallenden Gewässer zu erhalten, an diesen sind Wasserfrösche tatsächlich sehr selten.
MfG
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Re: "Invasive Wasserfrösche zu dominant für einheimische Arten"
Da Grünfrösche und die beiden Arten Gelbbauchunke und Geburtshelferkröten unterschiedliche Lebensräume nutzen ist mir dieser
angebliche Verdrängungsnachweis rätselhaft.
Es ist eher ein Nachweis für die Zerstörung von Klein- und Kleinstgewässern durch Menschenhand.
Gruß aus dem Frosch-Haus
angebliche Verdrängungsnachweis rätselhaft.
Es ist eher ein Nachweis für die Zerstörung von Klein- und Kleinstgewässern durch Menschenhand.
Gruß aus dem Frosch-Haus
- Froschnetz
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Re: "Invasive Wasserfrösche zu dominant für einheimische Arten"
In sehr vielen mir bekannten Gelbbauchunken und Geburtsherlferkröten-Gewässern leben teils zahlreiche Wasserfrösche. Auch halten sich diese in Gebieten mit unterschiedlichem Gewässerangebot auch mal in den typischen kahlen und flachen Unkentümpeln auf. Bei den letztjährigen Kartierungen habe ich in den mir zugeteilten Tümpeln sogar stets Wasserfrösche gefunden wo die beiden anderen Arten hätten sein sollen und teilweise nicht mehr waren. Zum Teil lag das auch daran, dass die Tümpel zu wenig austrockneten und zu viel Vegetation aufwiesen und somit attraktiver für die Wasserfrösche wurden. Ich denke es ist sicher eine Kombination aus beidem, Rückgang geeigneter Gewässer und Konkurrenzdruck der grossen Wasserfrösche.Froschhaus hat geschrieben:Da Grünfrösche und die beiden Arten Gelbbauchunke und Geburtshelferkröten unterschiedliche Lebensräume nutzen
Jan Meyer
Froschnetz
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Re: "Invasive Wasserfrösche zu dominant für einheimische Arten"
Hallo,
es wäre interessant zu wissen ob es in Gebieten mit autochtonen Seefroschvorkommen (z.B. meine werte Heimat
) auch solche Probleme gibt. Die Populationsgrößen von (Rotbauch)unken am Neusiedlersee oder in den Augebieten um Wien sind ja nicht grade die Kleinsten und in diesen Gebieten kommen auch massenhaft Seefrösche vor.
MfG
es wäre interessant zu wissen ob es in Gebieten mit autochtonen Seefroschvorkommen (z.B. meine werte Heimat

MfG