Hi erst einmal. Habe mich hier heute angemeldet um mir weiter helfen zu lassen.
Ich muß jetzt jurt ausholen. Wir bauen ( das meiste selber) seit etwa 2 jahren unser Haus um. ( Kernsanierung) Wir haben im letzten Jahr schon einmal einen frosch in unserem Kellervorsprung gefuden und ich habe ihn an einem Tüpel in der nähe wieder ausgesetzt. Gestern nun haben wir beim ausschachten der Kellervorsprünge nun wieder einen/denselben? frosch gefunden. Nun werden die Kellervorsprünge aber dicht gemacht und somit fällt sein zu Hasue weg. Wo oder was können wir für ihn tun?
Hier mal ein Bild von Ihm oder Ihr
Vielleicht könnt ihr mir ja weiter helfen. Vielen Dank im Voraus
Nixe
Hallo!
Hierbei handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Erdkröte. Das einzige was ihr tun könnt ist Sie wieder zum Naheliegenden Tümpel oder in ein schattiges Gebüsch zu setzen.
7088maxi hat geschrieben:Hallo!
Hierbei handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Erdkröte. Das einzige was ihr tun könnt ist Sie wieder zum Naheliegenden Tümpel oder in ein schattiges Gebüsch zu setzen.
Gut, unser Garten ist zur Zeit etwas vernachlässigt wegen der umbauarbeiten. Ein kleiner Tümpel ist hinten in der Ecke noch von vor dem Umabu. Würde das reichen oder lieber weiter weg? Da er uns ja anscheinend schon einmal wieder gefunden hat. Ist sonst doch eher selten das er in genau dem kellerfesterloch saß vie damals zuvor.
Danke dir schon einmal für deine Antwort
Am allerbesten wäre es, wenn die kleine Kröte zu einem Teich gebracht wird, an dem auch Artgenossen leben, ansonsten hätte sie ja keine großen Chancen, Nachwuchs zu zeugen oder mit anderen Erdkröten zu einem Laichplatz zu wandern.
@Molch: Wenn die Kröte diesen Platz gewählt hat dann wird es ihr wohl dort passen vorallem weiß man nicht ob es nicht sowieso mehrere Kröten dort gibt.
Auf jeden Fall würde ich die Kröte eine Weile zu einem etwas weiter entfernten Gewässer bringen damit sie nicht so schnell zurückfindet. Zurückfinden wird sie auf jedenfall nicht umsonst zählen Erdkröten zu den Standorttreusten Amphibien
Danke für die Meinungen. Dann werde ich mich mal umscheuen nach eiem größeren Tümpel/Teich. Ich kenn hier nur einen und der ist ncht so wirklich sauber. Aber ich frag mich mal durch. Ich weiß unser Nachbar hat auch einen Teich und dort Quaken auch Frösche aber die sind jedenfalls nicht von seiner art
vom weiter weg bringen kann ich nur abraten, da die Kröte sich wohl umgehend auf den Rückweg machen würde. Wenn dieser von Straßen usw. gekreuzt wird kann es gut sein, dass sie den Heimweg nicht überlebt. Einfach die mögliche Einstiegstelle absichern und gut ist es.
warum werden hier immer wieder so übereilt
Ratschläge gegeben ?
Wenn die Kröte den Garten aufgesucht hat wird sie dort auch selbstverständlich existieren können !!!
@ Der Molch : Was war denn das für ein Ratschlag ? Wie kommst du darauf ,
dass das Tier sonst keine Überlebenschance hat ?
Gruß Albrecht !!!
Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
Konrad Adenauer , erster Bundeskanzler der BRD
Ich meinte eigentlich nur das es vielleicht besser wäre sie wegzubringen das sie sonst wieder in die Fugen geht.
PS: Verdammt jetzt hab ich gedacht ich bring mal ein gutes Argument und dann werde ich wieder in der Luft zerrissen
Zuletzt geändert von 7088maxi am So, 07.08.2011 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
@ Laubfrosch2: Ich habe nur gemeint, dass es praktisch wäre, wenn unser kleiner Freund hier mit Artgenossen zusammen aufwachsen kann. Ich habe nicht geschrieben, dass die Überlebenschancen deshalb kleiner sind, wenn er alleine gross wird...
Adulte Erdkröten sind nur im Frühjahr am Laichgewässer in größeren Mengen zu finden, danach ziehen sich die Tiere zurück in ihre Sommerlebensräume, die durchaus bis zu zwei Kilometer vom Laichgewässer entfernt liegen können.
Das Tier auf dem Bild ist ja noch recht jung. Wenn ich selbst eine schnelle Entscheidung treffen müsste, würde ich die Kröte auch mindestens einen Kilometer weit weg bringen, damit sie kein Opfer der Verfugung wird. Zu einem Teich muss sie nicht gebracht werden (Gesellschaft braucht sie auch keine), es reicht wenn es sich dabei um einen gut strukturierten Lebensraum handelt, der nicht durch zu viele Straßen von Gewässern in der Umgebung abgeschnitten ist.
Wenn man es richtig angehen will, kann man Bauarbeiten jeglicher Art auch mit einem Amphibienzaun abschirmen, dann wandern die Tiere erst gar nicht ein bzw. man muss sie nicht so weit wegbringen. Ist dann allerdings etwas aufwendiger, aber amphibienfreundlicher.