Standtreu
- B. Viridis
- Mitglied
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- Registriert: Mi, 27.06.2007 11:57
Prozentual gesehen gibt es auch bei Erdkröten und Grasfröschen immer einen Teil der Population, der in der Lage ist neue Gewässer zu erschließen.
Oftmals sind es jüngere Tiere, welche die Tendenz haben abzuwandern.
Zumindest erlebe ich es oft, dass auch artuntypische Gewässer, wie kleine Pfützen von Grasfröschen und Erdkröten angenommen werden, die im Vorjahr noch nicht vorhanden waren.
Wenn dem nicht so wäre, würde es die Tiere auch nicht mehr geben, da auch Gewässer natürliche Entwicklungsstadien durchlaufen und irgendwann verlanden.
Im großen und ganzen haben die Frühlaicher aber eher die Tendenz standorttreu zu sein.
Wechselkröte und Kreuzkröte gehören bei uns zu den Pionierarten und sind gut in der Lage ganz neue Gewässer zu erschließen, wenn diese sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Ältere Gewässer werden nicht gerne angenommen.
Die Gelbbauchunke galt lange Zeit auch als Pionierart, junge Gewässerstrukturen können gut erschlossen werden, aber eigentlich sind es auch hier die Jungtiere, die abwandern und neue Gewässer aufsuchen. Wenn ein Laichgewässer ausgewählt wurde, sind auch Gelbbauchunken überraschend standorttreu, wenn diese Gewässer über mehrere Jahre erhalten bleiben.
Bei den Wasserfröschen hängt es davon ab, was an Gewässerstrukturen vorhanden ist und welche Art man am Gewässer hat. Kleine Teichfrösche und auch Wasserfrösche, wandern sehr gerne zwischen Gewässerstrukturen innerhalb eines näheren Umkreises. Seefrösche sind weniger wanderfreundlich, obwohl ich hier bei uns durchaus feststelle, dass Wanderbewegungen stattfinden.
Oftmals entscheidet primär die Beschaffenheit des Gewässers und sekundär dann die Revierbildung darüber, ob ein Wasserfrosch am Gewässer bleibt. Auch hier ist auffällig, dass Jungtiere gerne abwandern und neue Gewässer erschließen bzw. bis zur Geschlechtsreife kleinere Sekundärlebensräume erschließen und später wieder in ein geeignetes Paarungsgewässer abwandern.
Weibliche Seefrösche findet man auch häufig eine Zeit lang in Gewässern, die nicht dem Paarungsgewässer entsprechen, sondern eine Randlage zu diesen haben, die Damen wandern dann gezielt zu Gewässern, welche die Männchen als Paarungsgewässer ausgesucht haben.
Hier hängt also die Beschaffenheit des Gewässers davon ab, welchen Zweck es erfüllt und ob es als Paarungsgewässer aufgesucht wird bzw. ob ein Frosch am Gewässer bleibt.
Die Standorttreue ist daher abhängig von der Art, der Beschaffenheit des Gewässers/dem Lebensraum und dem Alter bzw. der geschlechtsreife des jeweiligen Individuums.
Oftmals sind es jüngere Tiere, welche die Tendenz haben abzuwandern.
Zumindest erlebe ich es oft, dass auch artuntypische Gewässer, wie kleine Pfützen von Grasfröschen und Erdkröten angenommen werden, die im Vorjahr noch nicht vorhanden waren.
Wenn dem nicht so wäre, würde es die Tiere auch nicht mehr geben, da auch Gewässer natürliche Entwicklungsstadien durchlaufen und irgendwann verlanden.
Im großen und ganzen haben die Frühlaicher aber eher die Tendenz standorttreu zu sein.
Wechselkröte und Kreuzkröte gehören bei uns zu den Pionierarten und sind gut in der Lage ganz neue Gewässer zu erschließen, wenn diese sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Ältere Gewässer werden nicht gerne angenommen.
Die Gelbbauchunke galt lange Zeit auch als Pionierart, junge Gewässerstrukturen können gut erschlossen werden, aber eigentlich sind es auch hier die Jungtiere, die abwandern und neue Gewässer aufsuchen. Wenn ein Laichgewässer ausgewählt wurde, sind auch Gelbbauchunken überraschend standorttreu, wenn diese Gewässer über mehrere Jahre erhalten bleiben.
Bei den Wasserfröschen hängt es davon ab, was an Gewässerstrukturen vorhanden ist und welche Art man am Gewässer hat. Kleine Teichfrösche und auch Wasserfrösche, wandern sehr gerne zwischen Gewässerstrukturen innerhalb eines näheren Umkreises. Seefrösche sind weniger wanderfreundlich, obwohl ich hier bei uns durchaus feststelle, dass Wanderbewegungen stattfinden.
Oftmals entscheidet primär die Beschaffenheit des Gewässers und sekundär dann die Revierbildung darüber, ob ein Wasserfrosch am Gewässer bleibt. Auch hier ist auffällig, dass Jungtiere gerne abwandern und neue Gewässer erschließen bzw. bis zur Geschlechtsreife kleinere Sekundärlebensräume erschließen und später wieder in ein geeignetes Paarungsgewässer abwandern.
Weibliche Seefrösche findet man auch häufig eine Zeit lang in Gewässern, die nicht dem Paarungsgewässer entsprechen, sondern eine Randlage zu diesen haben, die Damen wandern dann gezielt zu Gewässern, welche die Männchen als Paarungsgewässer ausgesucht haben.
Hier hängt also die Beschaffenheit des Gewässers davon ab, welchen Zweck es erfüllt und ob es als Paarungsgewässer aufgesucht wird bzw. ob ein Frosch am Gewässer bleibt.
Die Standorttreue ist daher abhängig von der Art, der Beschaffenheit des Gewässers/dem Lebensraum und dem Alter bzw. der geschlechtsreife des jeweiligen Individuums.