Explosionen, massenhafter Tod, rätselnde Wissenschaftler – das Drama an einem Hamburger Teich klingt nach Stoff für einen Actionfilm. Explodiert sind allerdings keine Autos, sondern Kröten – und das gleich hundertfach. Jetzt ist das Mysterium gelöst.
Mehr als 1000 Tiere haben sich am Rande eines Hamburger Tümpels aufgepumpt, bis sie sich platzend aus dem Diesseits verabschiedeten. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass Krähen den Kröten die Leber entfernt hatten, die für die Rabenvögel als Delikatesse gilt. Da Brust- und Bauchhöhle der Kröten nicht getrennt sind hatte die Lunge keinen mechanischen Widerstand mehr. Bei Bedrohung pumpen sich Kröten auf. Wenn aber die Leber fehlt und zusätzlich ein Loch im Körper klafft, reissen die Gefässe, die Lunge platzt und die restlichen Organe quellen aus der Kröte heraus.
Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,353749,00.html
Quelle: Spiegel online, 28.4.05
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