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Re: Landteil

Verfasst: So, 19.06.2011 12:13
von Laubfrosch 2
Ich hatte mal so eine Art Hornkraut .
Das war extrem wiederstandsfähig .
Im Winter wenn das Gefäß durchgefroren ist ,
sind sie erst halb verwest und trotzdem im
Frühjahr wiedergekommen !

Gruß L2 !

Re: Landteil

Verfasst: Mo, 20.06.2011 15:46
von RalfS
@Michi
mit dem ablassen der Teiche killst Du jedesmal das komplette Ökosystem. So pendelt sich nie ein Gleichgeweicht ein.
Es gibt nicht nur Frösche. Es gibt auch Libellen, Rückenschwimmer und jede Menge anderes Getier im Teich.
Die Gelbrandkäfer und Libellen fressen ja nicht nur Kaulquappen.

Re: Landteil

Verfasst: Di, 21.06.2011 09:10
von Yesterday
Nochmal Danke Michi für deine Antwort!

Das hört sich ja super an. Heute wird dann endgültig das Projekt "Laubfroschkaulquappen" beginnen :)
Die Kleinen wuseln schon viel rum, glaub die freuen sich schon auf ihren neuen Teich *g*


Liebe Grüße

Re: Landteil

Verfasst: Mi, 22.06.2011 07:18
von 7088maxi
Hmm.. Jetzt müsste der Teich und die Matura woll gebaut/bestanden sein. Zu beidem natürlich herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe du stellst mal Bilder rein werde in den Sommerferien auch so ein Gewässer anlegen :D

Re: Landteil

Verfasst: So, 26.06.2011 15:30
von Michi
Hallo zusammen,

sorry für die späte Antwort, war bis heute im Urlaub.

@Maxi: Bei mir kommen die Froschlöffel immer und immer wieder. Auch Bachbunge und Gauklerblume lassen sich trockene Phasen gut gefallen. Gerade die zwei letzteren wachsen bei mir auch in den Rasen ein.

@Ralf: Genau das ist -wenn man möglichst viele Kaulquappen hochbekommen möchte- die beste Lösung. Schau dir mal die Laichgewässer von den Laubfröschen an. Bei uns in der Region sind die Laichgewässer zu einem Großteil temporär und da ist es dann das gleiche Spiel.

Viele Grüße
Michi

Re: Landteil

Verfasst: So, 26.06.2011 18:25
von Froschnetz
Das mit den Froschlöffeln kann ich bestätigen. Die kriegt man fast nicht tot. Der eine Teich, den ich trockengelegt habe, ist nun mit einem Froschlöffel-"rasen" übersät (tausende junge Froschlöffel). Auch fast verdorrte Froschlöffel schlagen wieder aus. Das selbe ist beim Fieberklee. Binsen wachsen auch im feuchten Rasen, Schilf ebenso.
Reine Unterwasserpflanzen (z.B. die Wasserpest) können eingehen. Die kann man vorübergehend in einem Kübel halten.

Die Austrockung ist für das Überleben vieler Amphibienarten wichtig. Der Gartenteich ist eigentlich ein eher unnatürlicher Zustand. In der Natur trocknen Tümpel regelmässig aus oder sie überwuchern fast komplett. In ersterem Typ werden die Prädatoren auf kleinem Bestand gehalten, in letzerem ist die Prädatorenzahl zwar hoch, jedoch finden die Kaulquappen in dem dichten Bewuchs viele Verstecke. Der gepflegte, regelmässig geräumte Gartenteich hingegen beherbergt viele Prädatoren jedoch wenig Versteckmöglichkteiten.

Wer den Gartenteich einmal jährlich austrocken lässt, simuliert dabei die natürlichen Wasserstandsschwankungen, die durch lange Trockenperioden oder vor allem Grundwasserschwankungen hervorgerufen werden. Gewäser, die bei uns für die Zielart Laubfrosch gebaut werden, werden beispielsweise fast immer mit einem Ablauf versehen, damit sie im Herbst geleert werden können.

Wer lieber Libellen und Gelbrandkäfer statt Frösche im Gartenteich will, sollte den Teich nicht trockenlegen.